Crossduathlon Rodgau - Zwei Berichte von der Siegerin


Ein Bild vom letzten Jahr - ohne nervigen Schnee!

Kurzversion:

Sonntagmorgen - Aufstehen - Frühstücken - Sachen packen - in die Bahn steigen - Startnummern abholen - Strecke abfahren - Rad einchecken - an der Wettkampfbesprechung teilnehmen - auf den Startschuss warten - losrennen - erste Runde - zweite Runde - Helm aufziehen - Schuhe wechseln - das Rad zum Wechselbalken schieben - aufsteigen - losfahren - hinfallen - aufstehen - aufsteigen - weiterfahren - überholen - treten - erste Runde - zweite Runde - am Wechselbalken absteigen - den Atem der Verfolgerin im Nacken spüren - Helm ab - Vorderrad fällt beim Aufhängen raus - nächstes Paar Schuhe an - losrennen - erste Runde - überholen - zweite Runde - Zielgerade - abgesprintet werden - Zieleinlauf - FERTIG!

Anm.d.Red.: Dass sie gewonnen hat, verschweigt Julia in der Kurzversion glatt. Hingegen in der

Langversion:


Crossduathlon in Dudenhofen

Wie sagte es der Sprecher vor der Wettkampfbesprechung: am 24. Dezember hätten wir uns über den Schnee gefreut, am 24. Januar hätten wir ihn hingenommen und am 24. Februar ist er einfach nur nervig.
Alex und ich waren früh aufgestanden, um mal wieder bei einem Cross-Duathlon dabei zu sein. Anreise mit der Bahn ganz entspannt und dann haben wir nach Abholung der Startnummern die Strecke besichtigt. Die Waldwege waren verschneit, aber noch nicht unbefahrbar, in den Kurven sollte man also ein bisschen aufpassen. Na gut…
Der Startschuss fiel um 10, nachdem der Probestartschuss schon zu einer Vorwärtsbewegung geführt hatte. Das Feld jagte los, die schnellen Kerls waren nach der ersten Stadionrunde enteilt. Ich versuchte, mein Tempo zu laufen. Der Untergrund war verschneit, stellenweise der Abdruck schwierig, aber wie sollte es auch anders sein mit den Wettkampfschlappen, die kaum Profil aufweisen? Egal, Radwechsel kommt und ich ahne, dass ich die Führende bin. Ganz neue Erfahrung, sonst hole ich mir diese Position immer erst auf dem Rad. Es geht über die Autobahnbrücke, runter, Linkskurve, ich fahre rechts vom Asphalt, vertraue den Reifen, will mich wieder drauf fädeln und RUMMS haut es mich hin. Nichts passiert, alles gut, Kette ist runter, muss wieder drauf gefädelt werden und es geht weiter. Die kommenden Kurven fahre ich entsprechend langsam, dazwischen rollt es und ich fahre meistens alleine über die Strecke. Zweite Runde, ich spare mir den Sturz in besagter Kurve ( ) und fahre weiterhin mein Ding.
Auf der Abfahrt in die Wechselzone sehe ich meine Verfolgerin, ca 30-40Sek hinter mir. Dann muss das jetzt mit dem schnellen Wechsel klappen. Rolle in die Wechselzone, hänge das Rad ein, PLUMPS fällt das Vorderrad raus. Da hat sich wohl der Schnellspanner während des Sturzes gelockert… Ich renne los, um möglichst viel Abstand auf die Zweite zu bekommen. Mir kommt Alex entgegen, der sich da auf den letzten 500m befindet. Erste Runde, zweite Runde, Ziel. Vor dem Ziel meint mich noch einer absprinten zu müssen. Sei’s drum. Alex wartet schon und wir marschieren fast direkt mit unseren Rädern zum Checkout, um uns in der Turnhalle warme Sachen anzuziehen.

Wir warten auf die Siegerehrung, Alex hat den 3. Platz in der AK (7. Gesamt) gemacht und dann schwingen wir uns auf die Räder und gondeln nach Hause – zum wohlverdienten Kuchen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Trainingslager in Bad Orb - 18 Sekunden Zeitgewinn durch eine Stunde Training

Mareike - Toni - Lea - Tina -Dana - Verena - Tabea - Laura Wie lange muss man eigentlich trainieren, um seine Bestzeit über 10 Km um 18...