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| Speedy Gon-Bernd auf dem Weg ins Ziel |
Ich erlebte trotz wiedriger Umstände eine schöne Zeit in London. Die Leute waren allesamt nett und freundlich. Das rege Treiben aller Nationen war schön anzuschauen. Mein Radkoffer stand am Freitag plötzlich im Hotel und alles war wieder gut. Das einzige was mir noch etwas Sorge bereitete war, wie hab ich den Mannschaftssprint in Baunatal weggesteckt?
Das Schwimmen (ich hab mir noch einen Neo gekauft) verlief wie erwartet. Ich bin im Mittelfeld herausgekommen. Den ersten kleinen Dämpfer gab es in der Wechselzone. Ein Athlet vor mir ist ausgerutscht, und hat, wie beim Kegeln die Räder abgeräumt. Wäre ja nicht so schlimm, aber mein
Helm und Brille waren weg und ich musste suchen. Auf dem Rad dann die Ernüchterung, meine Oberschenkel brannten wie Feuer und ich konnte keinen richtigen Druck geben. Mist, Baunatal lässt grüßen, dachte ich. Dann dachte ich noch, wer hätte das sonst noch gemacht, fünf Tage vorher Ligawettkampf?, Du Idiot! Na ja, es Regnete jedenfalls in Strömen. In die Wechselzone zum Laufen wollte ich mein Fahrrad auf seinen Platz hängen. Erstens war alles voll mit Rädern, ich musste warten bis ein Ordner kam der Platz machte, zweitens, waren meine Laufschuhe nicht mehr da, auch weggekegelt worden. Wer suchet der findet.
Das Laufen ging dann auch einigermaßen in 19:19min.. Realistisch gesehen hätte ich ohne Vorbelastung und ohne Pech in der Wechselzone einen Platz zwischen 40 – 50 erreichen können. Aber ich bin trotzdem nicht ganz unzufrieden denn es war ein schönes Erlebnis.

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